„Never give up and be kind“
November 2025 traf ich den Dalai Lama in Dharamsala, Indien. Und ich war unglaublich neugierig auf ihn.
Neugierig auf sein Wirkung, auf sein Umfeld, auf seine Weisheiten und auf die Menschen, die ihn umgeben.
Die Woche in Dharamsala war geprägt von einem 5-tägigen Leadership Seminar in kleiner Runde, geleitet von Samdhong Rinpoche, dem ehemaligen Premierminister Tibets und engem Vertrauten des Dalai Lama.
Wie war ich hier gelandet?
Begonnen hatte alles ein Jahr zuvor mit meiner Leadership-Keynote in der Grazer Oper, bei der ich Sofia kennenlernte. Sie war es, die mich dort vom Fleck weg nach Indien zu den LOVE FORCE Awards einlud, wo ich wenige Woche später im größten Meditationszentrum der Welt in Hyderabad mit Impact Entrepreneuren arbeitete.
Diese Reise brachte mich Mitte 2025 nach Genf, wo ich allen ernsten im UN Headquarter einen Vortrag mit Standing Ovations halten durfte. Und dann kam vor einigen Monaten eine whatsapp von ihr mit der Einladung nach Dharamsala – zum Dalai Lama. Was ich erst spät erfuhr war, dass sie vom Dalai Lama persönlich beauftragt wurde, die LOVE FORCE Initiative in die Welt zu bringen.
Nun war ich wieder in Indien.
Am 4. Tag unseres Seminars war die Audienz beim Dalai Lama geplant. Ehrlicherweise reiste ich ohne Erwartungshaltung an.
Und dann stehst du plötzlich vor ihm – er nimmt deine Hand, lächelt dich an und plötzlich ist alles klar.
Die Ruhe, die ich die Tage zuvor an diesem Ort gespürt hatte, fand ihre Quelle in diesem Menschen, der mich ansah und plötzlich mit einem Lächeln meinen Bart kraulte. Es war ein Moment des Humors, der tiefsten Menschlichkeit.
Ich hatte zuvor eine Sondererlaubnis erhalten, ihm einen selbstgeschriebenen Brief zu übergeben, bei dessen Übergabe ich merkte, dass ich diesen in Wirklichkeit für mein jüngeres Ich geschrieben hatte.
Die Kernbotschaften, die ich nach unserem Aufeinandertreffen mitnahm, waren die Essenz des Menschseins:
* Never Give Up
* Come To Learn, Go To Serve
* Others Before Self
* Be Kind
Für manche Menschen sind dies Kalendersprüche ohne Fundament.
Doch für andere – so wie mich- ist es die Basis ihres Tuns.
Am Weg nach Indien sagte ich noch zu Martina, mit der ich gemeinsam die Reise antrat „weißt du, das Leben hält so vieles für uns bereit – wenn wir zum Unbekannten JA sagen und uns mit der richtigen Intention dem Leben hingeben.“
Mein eigenes Leben war immer ein einziger „Out of the Comfort Zone“ Spielplatz und Sicherheit ein Wunschdenken. Doch da gab es in mir immer eine Stimme, eine Intention, die sich mit der Zeit zu meinem Nordstern entwickelte:
Nämlich die Haltung, den Menschen hinter der Rolle und Handlung zu sehen und zu verstehen, dass wir alle am Tag unserer Geburt ein gelungenes Leben wollten.
Diese Reise war eine Bestärkung, sich dem zu widmen, was wahre Substanz hat: eine Gesellschaft des Zusammenhaltes, des Mutes und des täglichen Trainings des Optimismus trotz aller Widerstände.
Never Give Up & Be Kind!